Februar 10th, 2008

Basisausrüstung bei Bergbesteigungen – diese Gegenstände müssen auf jeden Fall dabei sein

Wer sich auf eine Bergsteiger-Tour begibt, wird sich zweifellos gedanklich mit den Risiken und Gefahren auseinandergesetzt haben- alles andere wäre grob fahrlässig. So hat sich durch die Erfahrungen über die Jahrzehnte eine Basisausstattung etabliert, die von allen erfahrenen Bergsteigern mitgeführt wird. Bei Touren mit dem Rucksack handelt es sich dabei um eine Sturmhaube, eine Sonnenbrille, Sonnencreme, ein Multifunktions-Taschenmesser, Reservehandschuhe, Essen und Getränke, Bleistift und Papier, um ein Verschüttetensuchgerät, eine Lawinensonde, eine Lawinenschaufel, ein Erste-Hilfe-Set mit Rettungsdecke, einen Biwaksack, Kartenmaterial, einen Höhenmesser und um ein Handy. Die Funktionalitäten und Zweckmäßigkeiten der einzelnen Gegenstände sollen an dieser Stelle nicht im Detail erklärt werden. Der Hinweis darauf, dass es sich um Gegenstände von immenser Wichtigkeit für jeden Bergsteiger handelt, sollte genügen, wie überhaupt jedem Debütanten im Bereich des Bergsteigens nur dazu geraten werden kann, sich professionelle Unterstützung zu suchen, wenn es in die Planungsphase geht.
Im Bereich der Gletscherbesteigung und –bezwingung hat sich vor allem die folgende Mindestausrüstung bewährt: Ein Einfachseil, ein kombinierter oder zweiteiliger Brust-Sitzgurt, ein Steigeisen, ein Eispickel,Eisschrauben, 1 lange Bandschlinge, 1 HMS Karabiner, 2 Karabiner mit Schraubverschluss, 1 lange Prusikschnur, 1 kurze Prusikschnur, Kompass, Höhenmesser, Kartenmaterial
Biwaksack, ein Handy. Es kann an dieser Stelle nur nochmals wiederholt werden: Im Falle einer geplanten Gletscherbesteigung ist eine gründliche und von erfahrenen Profis angeleitete Vorbereitung erforderlich.

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Januar 26th, 2008

Kletterwände – Simuliertes Bergsteigen unter “Real Life” – Bedingungen

Wer den Dokumentarfilm „am Limit“ über die bergsteigenden Huber-Brüder gesehen hat, wird sich vielleicht darüber gewundert haben, dass die Brüder in ihrem Haus die handelsüblichen Handgriffe zum Bergsteigen benutzen. In einem normalen Dachzimmer, das mit Matratzen ausgelegt ist, üben sie das Bergsteigen an Griffen, die über die Wände verteilt sind. Man darf also getrost davon ausgehen, dass sich Kletterwände und die handelsüblichen Griffe durchaus dazu eignen, um einen Zugang zum Bergsteigen zu finden. Mittlerweile gibt es im gesamten deutschsprachigen Raum in jeder größeren Stadt- wobei die Metropole Hamburg eine unrühmliche Ausnahme bildet- Hallen mit Kletterwänden oder frei stehende Kletterwände, wo sich das Bergsteigen unter realen Bedingungen üben lässt. Webverzeichnisse weisen diesbezüglich den Weg. Normalerweise sind Kletterwände dem natürlichen Fels nachempfunden. Entsprechende Areale in der freien Natur werden dagegen Klettergärten genannt. Grundsätzlich bestehen Kletterwände entweder aus felsähnlich vorgeformten Elementen oder aus Holzplatten, die mit einer sandhaltigen Beschichtung versehen sein können, um die Reibung zu erhöhen. Seltener finden sich auch Kletterwände, die auf Teilen von Gebäuden (z. B. Mauern oder Brückenpfeiler) basieren. Auf der Kletterwand werden mit farblich gekennzeichneten Griffen Kletterrouten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade gesetzt. Die einzelnen Griffe sind mit der Wand durch Schrauben fest verbunden und lassen sich dadurch regelmäßig zu neuen Routen kombinieren.

 

Simuliertes Bergsteigen unter “Real Life” - Bedingungen

 
In Kletterwänden klettert man entweder frei- das sogenannte Boulder- oder durch ein Seil gesichert. Ziel beim Bouldern ist es, eine bestimmte Grifffolge, die als „Problem“ bezeichnet wird, ohne Sturz zu meistern. Ziel beim freien Klettern ist es, eine vorbezeichnete und in der Regel durch farbliche Griffe markierte Route zu durchsteigen. Die Kletternden sichern sich dabei entweder Top rope, durch ein am oberen Punkt der Wand eingehängtes Seil, oder im Vorstieg. Im Vorstieg nimmt der Kletternde das Sicherungsseil mit und hängt es sukzessiv mit Expresssets in Zwischensicherungen ein.

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Januar 21st, 2008

Tolle Abfahrten jenseits der Pisten

Dank der kontinentaleren Lage zählt in den Karpaten, der Tatra und im Riesengebirge Schnee auf den Pisten mindestens bis Anfang April zum Standard. Aber nicht nur das: Im Gegensatz zu den Gletschern und der hochalpinen Konkurrenz der Alpen befindet sich das Gros der Abfahrten so gut wie immer unterhalb oder nur knapp oberhalb der Baumgrenze. Das bedeutet weniger Wind und weniger Kälte auf den Pisten.

Weniger Gedrängel auf den Pisten – so lautet ein weiteres Argument. Abgesehen von einigen Ausnahmen herrscht in der Regel herrlich viel Platz auf der Piste. Vor allem Familien und Anfänger schätzen diesen Vorteil. Erst recht, wenn sich Neugierde auf unbekanntere Länder dazugesellt.

Die Andersartigkeit im Gegensatz zum doch recht einheitlichen Alpinszenario mit seinen ähnlichen Hüttenspeiseplänen macht ohnehin etliche erfahrene Skitouristen neugierig: ein Grill-Spanferkel im Freien neben der Bergstation, israelische, dänische und russische Sitznachbarn in der Sesselbahn, tschechische Charts in den Partykellern beim Après-Ski – neue Ski-Eindrücke sind garantiert.

Tolle Abfahrten jenseits der Pisten

Alte Liftanlagen, neue Liftanlagen

Beheizte Sesselbahnen, Täler überspannende Riesengondelbahnen und unterirdische U-Bahnen direkt zum Check-In – eine derartige Infrastruktur dürfen Osteuropaurlauber nicht erwarten. Generell gesprochen hinkt der technische Standard rund 20 Jahre hinterher. Es gibt sie eben noch, die antiquierten und ruckeligen Einersessel, die in den Alpen so gut wie ausgestorben sind. Aber andererseits erleben Skiareale wie Bansko oder Zakopane einen unerhörten Modernisierungsschub, der fortschrittlichste Doppelmayr-Lifte, Armadas von Hightech-Schneekanonen und elektronische Lifttickets beschert. Fazit: Dank zum Teil enormer Investitionen wird eine Handvoll osteuropäischer Areale schon bald in der skifahrerischen „Champions League“ spielen.

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Januar 21st, 2008

Neuschnee fahren

Grundsätzlich ist die Buchung eines Skiurlaubs in Deutschland stets mit gewissen Risiken verbunden. Deshalb empfiehlt es sich vor jedem Urlaub eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen und sich die Wetterverhältnisse vor Ort nochmal anzuschauen. Um sicher zu gehen, sollten Urlauber im Allgemeinen in Skigebiete fahren, die mehr als 2000 Meter hoch liegen. Denn wie lange sich der viele Neuschnee andernorts halten wird, ist fraglich. Skifahrer sollten deshalb vorab unbedingt im Internet nachprüfen, ob genug Schnee liegt. Dabei sei auch darauf zu achten, dass im Skigebiet ausreichend Lifte in Betrieb sind – sonst könnten Urlauber auf der Piste lange Warteschlangen erwarten.

Neuschnee - einfach ein Traum

In Deutschland sind nur die Zugspitze, Reit im Winkl und Berchtesgaden ein sicherer Tipp in Sachen Ski fahren. In anderen Gegenden müssen Urlauber teilweise auf Nordic Walking umsteigen, wenn die Schneeverhältnisse nicht ausreichen.Insgesamt bessere Bedingungen können Urlauber über Ostern in Österreich und in der Schweiz erwarten. Hier finden Skifahrer laut Eder derzeit zahlreiche Pisten, die wenig zu wünschen übrig lassen. Skiorte wie Kitzbühel und das Zillertal melden regelmäßig gute Pistenbedingungen. Absolute Schneegarantie herrscht allerdings auf dem Hintertuxer Gletscher. Dort sind die Lifte sogar im Juli geöffnet. Tiefwinterliche Bedingungen herrschen auch im österreichischen Skiort Montafon. Auch Langläufer fänden hier etwa auf dem Kristlberg präparierte Loipen.

In Südtirol sind Gebiete wie Seiser Alm, Kronplatz und Alta Badia über Ostern gute Ziele für Skifahrer. Hier ist die Situation auch in der Vergangenheit nicht so schlecht gewesen wie in Deutschland. Teilweise ist allerdings die Schneequalität sehr unterschiedlich. Gerade im Tiefschnee sollten Skifahrer daher aufpassen – wenn der Schnee zu dünn ist, könnten Urlauber sich leicht die Skier ruinieren.

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Januar 16th, 2008

Die schönsten Gletscher der Welt – zum Dahinschmelzen

Am Deutlichsten ließ sich der Klimawandel bereits in den vergangenen Jahrzehnten am Abschmelzen der Gletscher beobachten, Forscher machten dies als die ersten Anzeichen aus. Dennoch haben Gletscher bis heute nichts an ihrer Schönheit verloren, auch wenn wir uns- wie bei vielen natürlichen Arten- auf einen weiteren Rückgang der Gletscher einstellen müssen.

Weltweit gibt es eine ganze Reihe von Gletschern, die auch für Skifahrer interessant sind. In Österreich ist das etwa der Hintertuxer Gletscher, dessen längste Abfahrt auch im Sommer noch 2km lang ist- im Winter verfügt der Gletscher über eine der längsten Abfahrten der Welt mit 12 km. Für Snowboarder gibt es eine Halfpipe und einige Tiefschneegelegenheiten. Das von München bequem erreichbare Kaunertalkaunertal ist ein absolute Schneegarant. Die vorwiegend leicht bis mittelschweren Pisten sind auch für Anfänger attraktiv. Das Stubaital in
Tirol gehört zu den bekanntesten Hochgebirgstälern, insbesondere wegen des in ewiges Eis gehüllten Gletschers auf der Jochdohle. Das österreichische Pitztal und der Pitztalgletscher, auf dem die seit 1983 in Betrieb genommenen Gletscherbahnen die Skifahrer nach oben bringen, haben enorm an wirtschaftlicher Bedeutung für Österreich gewonnen. Besonders interessant ist, dass die Gletscherbahn unterirdisch durch den Berg verläuft.

 

Die schönsten Gletscher der Welt - zum Dahinschmelzen

 
Der Kitzsteingletscher von Kaprun sind in unmittelbarer Nähe zum Großglockner, dem höchste Berg Österreichs, gelegen- auf dem Gletscher ist das ganze Jahr über Saison.

In Neuseeland ist der bekannte Tasmangletscher einer der Größten in einer Gruppe von Gletschern in den Südalpen Neuseelands. Ihre Erstreckung erfolgt in südlicher und östlicher Richtung dem Mackenzie Becken zugewandt. Der Tasmangletscher ist 27 km lang, bis zu 3 km breit und liegt vollständig im Gebiet des Mount-Cook-Nationalpark.

Der Gletscher erstreckt sich in südlicher Richtung an den Südhängen des Minarets und der Ostflanke des Aoraki/Mount Cook, dessen Gipfel nur 5 km vom Gletscher entfernt ist. Von Nordosten her trifft der Tasmangletscher auf das Schmelzwasser des Murchison-Gletscher.Weitere wichtige Gletscher weltweit sind der Hubbardgletscher in Alaska,
der Fedtschenkogletscher in Pamir/Tadschikistan, der Siachengletscher in Karakorum, Pakistan, der Columbiagletscher in Alaska, der Biafogletscher in Karakorum/Pakistan, der Baltorogletscher in Karakorum/Pakistan, der Skeidararjökul in Island, der
Malaspinagletscher in Alaska, der Morenogletscher in Argentinien, der große Aletschgletscher in Wallis/Schweiz, der Khumbugletscher Himalaja/Nepal,
der Gornergletscher in Wallis /Schweiz, der Mer de Glace der Montblancgruppe in Frankreich und weitere.

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