März 21st, 2008

Die Berwachten – Retter in der Not

Die Aufgaben der Bergwachten- aufgrund der Freiwilligkeit vergleichbar mit den freiwilligen Feuerwehren- ähneln auch denen der Freiwilligenorganisation zur Brandbekämpfung. Grundsätzlich übernehmen sie die Anbahnung von Rettungsmaßnahmen im Falle von verunglückten Bergsteigern, Alpinisten oder Wintersportlern und werden hierzu auch mit staatlicher Hilfe gefördert. Die Bergwachten arbeiten oft auch mit den freiwilligen Feuerwehren zusammen, wobei es zu folgender Aufgabenteilung kommt: Verkehrsabsicherung, Herstellung eines Rettungsweges aus dem Wrack sowie evtl. Brandbekämpfung am Unfallort, die medizinische Erstversorgung der Patienten durch die freiwilligen Feuerwehren; Absturzsicherung (Seilgeländer) für die Rettungskräfte und Bergung von Verletzten mittels Gebirgstrage und Statikseil durch die Bergwachten- etwa im Falle eines Verkehrsunfalls im Gebirge.

Die Bergwacht im Einsatz

In den Bergwachten engagieren sich zahlreiche Männer und Frauen in Aufgabengebieten, wie Winter- und Sommerrettung, Naturschutz, Blutspendedienst, Öffentlichkeitsarbeit sowie Absicherungen. Alle Bergwachtbereitschaften sind mit moderner Technik, wie geländegängigen Fahrzeugen, Motorschlitten, Rettungs-, Berge- und Funktechnik ausgerüstet, um im Notfall schnell und effektiv helfen zu können. Zu den Aufgaben der Bergwacht zählen im Detail:

1. Lebensrettung:
Rettung aus verschneitem und unwegsamen Gelände, teilweise Höhenrettung, medizinische Versorgung von Verunfallten, Suche von vermissten Personen, * Rettung aus Schluchten und Höhlen, Bergung von tödlich Verunfallten, Betreuung und Unterstützung von hilfsbedürftigen Wanderern, Unterstützung des landgebundenen Rettungs- und Sanitätsdienstes

2. Natur bewahren

Durchführung von Naturschutzstreifen und Naturschutzprojekten, Unterstützung der Naturschutzwacht und der Naturschutzbeiräten, Unterstützung der geförderten Naturschutzprojekte (z. B. Wildtiere und Skilauf im Gebirge), Öffentlichkeits- und Jugendarbeit im Natur- und Umweltschutz
Grundsätzlich gibt es in jeder gebirgigen Region im Deutschland Bergwachten.

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März 7th, 2008

Weitere Vorbereitungen auf das Bergsteigen II

Die Akklimatisation beruht jedoch nicht nur auf
dem Alter, sondern auf eine Vielfalt von Faktoren, die am meisten nicht ganz unter Kontrolle zu bringen sind. Es wird einigen Begsteigern angeraten, 1 bis 3 Nächte in Puente del Inca zu verbringen, um sich an die Höhe und das Atmen auf der Höhe anzugewöhnen.

Man kann auch die Ausrüstung bis zu einem höheren Lager tragen und dann zum Plaza de Mulas zur Übernachtung zurückkehren. Wenn man eine gute Akklimatisierung erlangt hat, dann kann man bei der Endbesteigung auf anderen Basislagern übernachten, wie zum Beispiel Berlín, Nido de Cóndores, Independencia und Canadá unter anderen.

Wir sind der Ansicht, dass der Akklimatisierungsprozess einen wesentlichen Faktor für den Erfolg der Besteigung darstellt. Deswegen sind unsere Expeditionen so geplant, dass man den möglichst höchsten Grad Akklimatisierung erlangt, bevor man den Gipfel angreift. Zu diesem Zweck bieten wir als Dienstleistungen eine Übernachtung in Puente del Inca, zwei Übernachtungen in Confluencia und 5 Übernachtungen auf Basislager Plaza de Mulas an. So kann denjenigen, die nicht so viel Erfahrung mit Bergsteigen besitzen, Erfolg vergewissert werden. Ausserdem finden unsere Expeditionen immer statt.

Man muss daran denken, dass der Abstieg genau so wichtig wie der Aufstieg ist. Man ist beim Abstieg wegen der Anstrengungen des Aufstieges in der Regel sehr müde und schwach; deswegen muss man gut auf den Weg aufpassen, so dass man dazu kommen kann, das Ende der Expedition zu feiern.
Man darf den Berg auf keinen Fall unterschätzen, denn das kann zum Scheitern der Expedition führen. Gleichfalls darf man auf keinen Fall die Zeichen der Höhenkrankheit, wie Kopfschmerzen und Übelkeit, unterschätzen. Auch erfahrene Bergsteiger erleiden oft diese Symptome.

Wichtig: Man muss viele Flüssigkeit einnehmen, da dies zur Akklimatisation beiträgt. Man muss von 3 bis 5 Liter Flüssigkeit täglich einnehmen.
Man darf auf keinen Fall harnabtreibende Mittel oder andere Arzneimittel ohne ärztliche Verschreibung nehmen.
Arzneimittel verdecken normalerweise die Symptome und wenn man das Ödem entdeckt, dann kann es zu spät sein. Die Medikamente, die man normalerweise auf anderen Bergen einnihmt, verschlechtern auf diesen Berg nur den Zustand.
Im Zweifelfall wenden Sie sich an einen Arzt oder melden Sie sich beim Försterdienst.

Harte Aufnahmeprüfung

Jedes Jahr das selbe Bild – über 100 Interessenten geben ihr Können bei der Eignungsprüfung unter den strengen Augen der Ausbildungsleiter im Österreichischen Berg- und Schiführerverband zum Besten. Von den über 100 bleiben am Schluss nur an die 30 über, sie werden zur Ausbildung zugelassen und haben die größte Hürde auf dem Weg zum Bergführer und der angestrebten Berufsausbildung geschafft.

Die Vorbereitung auf die Eignungsprüfung ist enorm wichtig

Gerade die Vorbereitung auf die Eignungsprüfung stellt einen wichtigen Erfolgsfaktor dar. So bietet Paul Koller erstmals ein spezielles Vorbereitungsmodul an, in dem die Prüflinge auf die Aufnahmeprüfung vorbereitet werden. Bei Modul D werden alle relevanten Felsthemen durchgespielt – wert wir vor allem auf ausgefeilte Seil- und Sicherungstechnik und Rückzugstechniken gelegt.

Begleitende Kurse während der Ausbildung

Auch hier bietet Paul Koller einen Spezialkurs für Bergführeraspiranten an. Modul E soll werdende Berg- und Schiführer auf ihre Arbeit vorbereiten, der Interessierte wird für die verschiedenen Ausbildungskurse stressfrei trainiert. Tipps und Tricks aus 20 Jahren Bergführerberuf können die beste Basis sein für Erfolg im Bergführerberuf und ihrer Selbstständigkeit.

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März 6th, 2008

Weitere Vorbereitungen auf das Bergsteigen

Hier einige Vorschläge, man muss sich aber nicht darauf beschränken:
1- Trainieren um Energie zu entwickeln durch Tätigkeiten wie Laufen, Radfahren, Skilaufen oder schnelle Fusswanderungen betreiben.
2- Der progressive Training mit Gewichten sorgt für Widerstand. Dies bessert den anaerobischen Stoffwechsel, der die Muskelarbeit sehr nährt, die von den Kohlehydraten genärt wird, die im Organismus gespeichert sind, und es nicht nötig haben den zusätzlichen Sauerstoff zu wechseln.
3- Auf einem Berg oder auf Stufen üben, wobei man einen Rucksack trägt. Mit wenig Gewicht beginnen und es nach und nach erhöhen. Mit Gewicht nicht rennen.
4- Sooft wie möglich trainieren, indem man Bergsteigen übt, ganztägige Ausflüge macht, am Wochenende oder mehrtägig. Man muss trainieren, für das, was man vorhat. Um ein guter Bergsteiger auf hohen Bergen mit schwerem Rucksack zu werden, muss man mit niedrigen Bergen und einem kleinem Rucksack beginnen und nach und nach beide ansteigen lassen. Durch Bergsteigen trainieren ist das beste, das man machen kann, wobei jeden Tag die Weiterentwicklung im Gebirge gebessert wird. Die Rucksäcke ermüden die meisten Bergsteiger, und man darf nie nach begonnener Besteigung die Anpassung auf mehr Gewicht erwarten.
5- Geistig auf die Expedition vorbereitet sein. Bevor man anfängt ist es gut, wenn man versteht, dass es oft unbequem sein wird, es kann passieren, dass man oft tagelang unbeschäftigt in einem kleinen Zelt sitzen muss, um auf besseres Wetter zu warten, sicherlich wird man wenig angenehme Symptome wegen der Höhe erleiden, und verstehen, dass man die häuslichen Bequemlichkeiten verlässt um eine einzigartige Herausforderung auf einen schwer zu ersteigenden Berg zu erfahren. Man muss die Geduld und die Zähigkeit erarbeiten. Lange Tage erwarten einen, man muss den Geist darauf einstellen.

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März 5th, 2008

Ideale Vorbereitung für das Bergsteigen

Die optimale Vorbereitung aufs Bergsteigen ist mittlerweile wissenschaftlich fundiert. Die Vorbereitung umfasst das Training, die Ernährung und die Vorbereitung der Touren. Grundsätzlich hängt bei einer Bergbesteigung vieles von der vorhergehenden Vorbereitung ab. Der Erfolg und der Sicherheitsgrad werden beträchtlich erhöht, wenn die Möglichkeiten von Krankheiten oder Unfällen vermindert werden. Eine wesentliche Gefahr beim Bergsteigen ist die Übermüdung, weshalb das körperliche Wohlbefinden auf den höchsten Stand gebracht werden sollte. Grundsätzlich sollte am Anfang einer Bergbesteigung die Akklimatisierung stehen.
Zur Steigerung seiner Leistungsfähigkeit muss man sich im voraus ein hartes Training unterziehen, indem man einige Monate vor der Expedition Berge allerlei Höhen besucht und stufenweise besteigt, um sich grosse Höhen anzugewöhnen.
Wenn man an den Aconcagua ankommt, wird man von den Attraktionen, die er anbietet, zu begeistert. Man muss sich aber beruhigen, sich gut vorbereiten und einen langsamen Rythmus haben, um eine gute Akklimatisierung zu erlangen und auf der Weise den Gipfel erreichen zu können.

Nachdem man schon Lager auf Plaza de Mulas eingerichtet hat, dann ist es ratsam, Wanderungen in der Umgebung zu unternehmen, da diese zu einer guten Akklimatisierung beitragen. Es ist auch ratsam, dass man sich mindestens 4 bis 5 Nächte auf Plaza de Mulas aufhält.

Bergsteiger im Alter von 30 bis 45 Jahren erlangen eine bessere Akklimatisation als jüngere Bergsteiger, was auf die Reife des Nervensystems zurückzuführen ist.

Man muss an die Aktivitäten denken, die das Klettern im Gebirge bessern könnten, wie
schräge Flächen hinauf und hinab zu gehen, Klettertechniken auf allen Vieren, usw. Es ist sehr ratsam diese Art Übungen zu betreiben.

Diesbezüglich ist es wichtig in Betracht zu ziehen, dass man wahrscheinlich immer mit Last auf dem Rücken klettern wird. Selbstverständlich ist irgendwelcher passende Training für die kardiovaskuläre Funktion besser als keiner, und manchmal muss man das machen, was praktischer ist; jedoch im Training spezifisch zu sein, bereitet die kardiovaskuläre, die Lungen und die Muskulatur, und am wichtigsten das Stoffwechselsystem besser vor. Gleichzeitig gewöhnt es Sehnen und Bänder an die Arbeit, die sie während der Besteigung machen müssen, wobei die Möglichkeit ein Leiden davonzutragen gemindert wird.

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Februar 24th, 2008

Bergsteiger – Vereine in Deutschland und weltweit

Der größte Bergsteigerverein der Welt ist der im Mai 1869 gegründete Deutsche Alpenverein e.V. (DAV), der als “bildungsbürgerlicher Bergsteigerverein” ins Leben gerufen wurde. Gegenwärtig ist der Deutsche Alpenverein mit gut 750.000 Mitgliedern der größte Bergsportverband der Welt und einer der großen Sport- und Naturschutzverbände Deutschlands.

Der Deutsche Alpenverein besteht gegenwärtig aus 354 rechtlich selbstständigen Sektionen, die gemeinsam den DAV-Hauptverein bilden. Eine Mitgliedschaft im DAV ist nur über eine der Sektionen möglich. Neben den traditionellen Sektionentagen/Sektionenverbänden, die vor allen Dingen für die Kommunikation zwischen Sektionen einer Region zuständig sind, existieren seit Mitte der 90iger Jahre des vorigen Jahrhunderts DAV-Landesverbände als eingetragene Vereine.

Bergsteiger

Mittlerweile gibt es in fast allen Bundesländern derartige Landesverbände, die auch Mitglied im jeweiligen Landessportbund sind. Die DAV-Landesverbände übernehmen zunehmend Aufgaben in den Bereichen Sportklettern, Bergsport und Umwelt sowie in der Ausbildung.Neben dem Alpenverein Deutschland-wie gesagt, dem weltweit größten Bergsteigerverband- sind auch der Alpenverein Österreich, der Alpenverein Südtirol, der Alpiner Klub Karwendler, das Int British Mountaineering Council, der Club Alpino Italiano, Die Federation Française de la montagne, die Naturfreunde Deutschland, die Naturfreunde Österreich, der Schweizer Alpenklub, die Sektion Alpen.Net, der internationale Alpine Club of Canada, der internationale American Alpine Club und die internationale Mountaineering and Climbing Federation Bergsteigervereine von internationaler Bedeutung.
1869 wurde unter Mitwirkung von deutschen und österreichischen Bergsteigern in München der Deutsche Alpenverein gegründet. Vier Jahre später schloss er sich mit seinem österreichischen Schwesternverband zum Deutschen und österreichischen Alpenverein zusammen. Der Verein wurde föderalistisch ausgerichtet und in selbstständige Sektionen gegliedert, die sich rasch über die gesamte Monarchie und Deutschland ausbreiteten. Die Sektionen übernahmen Arbeitsgebiete und begannen mit der Erschließung der Alpen, häufig mit Unterstützung wohlhabender Mäzene.
Der Verein wurde von Beginn an ehrenamtlich geführt.

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