Mai 14th, 2008

Der Mount Everest – Traum und Albtraum aller Bergsteiger zugleich

Der Mount Everest, auch Sagarmatha oder Chomolungma genannt, ist mit 8.850 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Berg der Erde im Khumbu-Himal in Nepal an der Grenze zu China (Autonomes Gebiet Tibet); der westliche und südöstliche seiner drei Gipfelgrate bilden die Grenze. Auf nepalesischer Seite ist er Teil des Sagarmatha-Nationalparks, der zum UNESCO-Welterbe gehört.
Durch die Kollision der indischen mit der eurasischen Erdplatten ist der Mount Everest wie der gesamte Himalaja entstanden- als Folge der sogenannten Plattentektonik. Benannt wurde der „Achttausender“ nach dem britischen Landvermesser Sir George Everest. Sein Verdienst war es, den nach ihm benannten Berg zwischen 1841 und 1852 als Erster als höchsten Berg der Welt zu identifizieren. Edmund Hillary und Tenzing Norgay gelang am 29. Mai 1953 die Erstbesteigung des sogenannten „dritten Pols“-neben dem Nord-und dem Südpol. Am 8. Mai 1978 bestiegen Reinhold Messner und Peter Habeler den Gipfel erstmals ohne zusätzlichen Sauerstoff. Auch gegenwärtig wird der Berg regelmäßig bestiegen.
Auf Nepali wird der Berg Sagarmatha („Stirn des Himmels“) und auf Tibetisch Jo mo klungs ma („Mutter des Universums“) genannt. Die in Europa übliche Transkription lautet Chomolungma.

Mount

Sir George Everest notierte 1841 die Lage des Berges. Everest war im Dienst der englischen Krone als Chef aller britischen Geometer tätig und erwarb sich mit der Landvermessung Indiens große Verdienste. Der heutige Name Mount Everest wurde 1865 zu Ehren von Everest von dessen Nachfolger ursprünglich als Zwischenlösung eingeführt. Im Jahr 2006 erreichten mehre hundert Menschen den Gipfel des Mount Everest-doch allein in jenem Jahr waren auch 7 Tote zu beklagen.

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