Januar 8th, 2008
“Anspruchsvolle Besteigungen” – gefährliche Gipfel unter Bergsteiger
Grundsätzlich bleibt festzuhalten, dass Bergsteiger nicht von gefährlichen Gipfeln sprechen, sondern von anspruchsvollen Gipfeln, wenn sie dasselbe meinen. Deshalb gilt der K2 grundsätzlich auch –technisch gesehen- als anspruchsvoller als der Mount Everest und die „Broad Peak“-Kette-wenn auch nur gerade eben unter die Achttausender gereichend- als ziemlich anspruchsvoll. Warum? Der “Broad Peak” ist Bestandteil der leuchtenden Berge aus dem Karakorum Gebirge. Er überschreitet die Achttausender Marke nur mit 48 Metern. Der Weltriese liegt im nordöstlichsten Teil Pakistans, an der Grenze zu China. Am Broad Peak gibt es keine langen Querungen oder Flachpartien. Der Weg führt einen immer kontinuierlich nach oben. Vom ABC Lager aus, muss man den Baltoro-Gletscher hinter sich lassen.

Der alles überragenden K2 mit 8611 Metern Höhe ist vom „Broad Peak“ gut zu sehen. Über den Karakorum-Highway, an den berühmten Trango Türmen vorbei, erreicht man das Basislager, das in der Nähe vom Concordiaplatz liegt. Die- laut Bergsteigern „sichere“- Route verläuft über die Westflanke und den Westgrat.
Das Basislager in 4900 Metern Höhe liegt auf der Seitenmoräne des Godwin-Austen-Gletschers. Bergsteiger empfehlen die Akklimatisierung in diesem Basislager, um für die entscheidende Gipfelerstürmung alle Kräfte zu sammeln. Um erfolgreich die Spitze des Berges zu erreichen, sollten drei Lager errichtet werden- Lager I auf ungefähr 6000 Metern, Lager II auf 6600 und Lager III auf ca. 7400 Metern.