März 7th, 2008

Weitere Vorbereitungen auf das Bergsteigen II

Die Akklimatisation beruht jedoch nicht nur auf
dem Alter, sondern auf eine Vielfalt von Faktoren, die am meisten nicht ganz unter Kontrolle zu bringen sind. Es wird einigen Begsteigern angeraten, 1 bis 3 Nächte in Puente del Inca zu verbringen, um sich an die Höhe und das Atmen auf der Höhe anzugewöhnen.

Man kann auch die Ausrüstung bis zu einem höheren Lager tragen und dann zum Plaza de Mulas zur Übernachtung zurückkehren. Wenn man eine gute Akklimatisierung erlangt hat, dann kann man bei der Endbesteigung auf anderen Basislagern übernachten, wie zum Beispiel Berlín, Nido de Cóndores, Independencia und Canadá unter anderen.

Wir sind der Ansicht, dass der Akklimatisierungsprozess einen wesentlichen Faktor für den Erfolg der Besteigung darstellt. Deswegen sind unsere Expeditionen so geplant, dass man den möglichst höchsten Grad Akklimatisierung erlangt, bevor man den Gipfel angreift. Zu diesem Zweck bieten wir als Dienstleistungen eine Übernachtung in Puente del Inca, zwei Übernachtungen in Confluencia und 5 Übernachtungen auf Basislager Plaza de Mulas an. So kann denjenigen, die nicht so viel Erfahrung mit Bergsteigen besitzen, Erfolg vergewissert werden. Ausserdem finden unsere Expeditionen immer statt.

Man muss daran denken, dass der Abstieg genau so wichtig wie der Aufstieg ist. Man ist beim Abstieg wegen der Anstrengungen des Aufstieges in der Regel sehr müde und schwach; deswegen muss man gut auf den Weg aufpassen, so dass man dazu kommen kann, das Ende der Expedition zu feiern.
Man darf den Berg auf keinen Fall unterschätzen, denn das kann zum Scheitern der Expedition führen. Gleichfalls darf man auf keinen Fall die Zeichen der Höhenkrankheit, wie Kopfschmerzen und Übelkeit, unterschätzen. Auch erfahrene Bergsteiger erleiden oft diese Symptome.

Wichtig: Man muss viele Flüssigkeit einnehmen, da dies zur Akklimatisation beiträgt. Man muss von 3 bis 5 Liter Flüssigkeit täglich einnehmen.
Man darf auf keinen Fall harnabtreibende Mittel oder andere Arzneimittel ohne ärztliche Verschreibung nehmen.
Arzneimittel verdecken normalerweise die Symptome und wenn man das Ödem entdeckt, dann kann es zu spät sein. Die Medikamente, die man normalerweise auf anderen Bergen einnihmt, verschlechtern auf diesen Berg nur den Zustand.
Im Zweifelfall wenden Sie sich an einen Arzt oder melden Sie sich beim Försterdienst.

Harte Aufnahmeprüfung

Jedes Jahr das selbe Bild – über 100 Interessenten geben ihr Können bei der Eignungsprüfung unter den strengen Augen der Ausbildungsleiter im Österreichischen Berg- und Schiführerverband zum Besten. Von den über 100 bleiben am Schluss nur an die 30 über, sie werden zur Ausbildung zugelassen und haben die größte Hürde auf dem Weg zum Bergführer und der angestrebten Berufsausbildung geschafft.

Die Vorbereitung auf die Eignungsprüfung ist enorm wichtig

Gerade die Vorbereitung auf die Eignungsprüfung stellt einen wichtigen Erfolgsfaktor dar. So bietet Paul Koller erstmals ein spezielles Vorbereitungsmodul an, in dem die Prüflinge auf die Aufnahmeprüfung vorbereitet werden. Bei Modul D werden alle relevanten Felsthemen durchgespielt – wert wir vor allem auf ausgefeilte Seil- und Sicherungstechnik und Rückzugstechniken gelegt.

Begleitende Kurse während der Ausbildung

Auch hier bietet Paul Koller einen Spezialkurs für Bergführeraspiranten an. Modul E soll werdende Berg- und Schiführer auf ihre Arbeit vorbereiten, der Interessierte wird für die verschiedenen Ausbildungskurse stressfrei trainiert. Tipps und Tricks aus 20 Jahren Bergführerberuf können die beste Basis sein für Erfolg im Bergführerberuf und ihrer Selbstständigkeit.

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