März 16th, 2009

Urlaub und Arbeit verbinden

Der gestresste Manager von heute macht leider kaum Urlaub, geschweigedenn fährt er in abgelegenen Gebieten Ski oder besteigt einen Berg – leider. Jetzt haben wir aber einen Super Tipp für den gestressten Manager, der trotz Urlaub in der Einöde nicht ganz von der Arbeit fliehen kann. Das gute alte Handy ist natürlich für solche Urlaube immer gut, allerdings ist es schwierig, alles nur über das Telefon zu besprechen. Besser ist ein Laptop mit UMTS Karte. Das non plus ultra für einen solchen Urlaub ist aber eine Videokonferenz Software, wie zum Beispiel auf der Domain videoconference.de beschrieben. Hier kann man mit seinen Mitarbeitern in Kontakt treten, egal wo man ist: Ob auf dem Gipfel eines hohen Berges, in Berlin oder Hongkong, mit einer visuellen Übertragung findet man immer den richtigen Ton, den nur ein Telefongespräch mag meistens helfen, allerdings wird es schwierig, sobald komplizierte Probleme auftreten.

Bergsteigen | Kommentare deaktiviert

Juni 15th, 2008

Snowboarder und Neuschnee

Der Snowboarder verhält sich zum Neuschnee wie das Kleinkind zum Weihnachtsmann: Sie oder Er glauben fest daran, dass es ihn geben wird, und bekommen leuchtende Augen und rote Bäckchen, wenn sein Name nur erwähnt wird: Neuschnee! Doch aufgrund des Klimawandels, abschmelzender Gletscher, einer sich stetig gen Himmel verschiebenden Schneefallgrenze und anderer Umweltbedingungen müssen alpine Snowboarder in Europa sich immer häufiger die Augen reiben und feststellen, dass sie einem Märchen aufgesessen sind. Und so zieht es sie in immer weitere Fernen, über den Atlantik, in die Rocky Mountains, wo es in den fabelhaften Skigebieten der USA nachwievor den „powder“, wie er im „Fachjargon“ genannt wird, in Hülle und Fülle gibt. Schade nur, dass durch die Transatlantikflüge der Klimawandel weiter befördert wird, was wiederum dazu führt, dass Neuschnee in Europa immer unwahrscheinlicher wird. Wohl aus diesem Grund boomen die Kunstschneepisten, die selbst in den plattesten Landschaften emporsprießen, wo man vorher nie das Entstehen von verschneiten Hügellandschaften für möglich gehalten hätte- etwa das Snowdome bei Bispingen in der Lüneburger Heide. Tonnen von Kunstschnee sorgen dafür, dass auch im gleißenden Sonnenlicht bei Temperaturen weit über null alles rutscht und gleitet wie auf den richtigen Bergen. Powder Pur! So lautet der schlichte Wunsch einer jeden Snowboarderin, eines jeden Snowboarders.

Snowboarden

Die Nationalparkregion Defereggental in Tirol etwa bietet mit ihrer Ursprünglichkeit und Gemütlichkeit tolle „Powder“-Gelegenheiten, oder eben die Rocky Mountains- Klimawandel hin-oder her, mancher Snowboarder wird es sich sicherlich nicht verkneifen können, zum richtigen „powdern“ mal „rüberzumachen“…

Snowboarden | Kommentare deaktiviert

Juni 1st, 2008

Skifahren in 4000 Meter Höhe

Die Hügellandschaft Colorados bietet, was man in den Alpen oftmals schmerzlich vermisst: Schneefall. Die Vail Resorts in Colorado sind heute ein erfolgreiches, Wall-Street-notiertes Unternehmen, das mit den Orten Vail, Beaver Creek, Breckenridge und Keystone als beliebtestes und größtes Wintersportgebiet Amerikas gilt: mit 100 Liftanlagen und 600 Pistenkilometern. Dazu gehört auch die Internetadresse www.snow.com – weil hier fast immer perfekter Pulverschnee liegt. Während die meisten Pisten der Alpen unter 3000 Meter Höhe verlaufen, fangen sie in Amerika auf diesem Niveau erst an. In Breckenridge bringt seit einem Jahr der “New Imperial Express Superchair” die Wintersportler sogar bis auf 3914 Meter – das ist höher als jede Gondel in den Alpen. Doch wer hier schroffes, alpines Gelände wie etwa im Wallis erwartet, der wird enttäuscht.

Skifahren in 4000 Metern Höhe - was kann mehr Spaß machen?

Ähnlich gestaltet sich das Skifahren in luftigen Höhen in Italien und Frankreich: Ein ausgeklügeltes Netz an Liften verbindet die beiden Länder am kleinen St. Bernhard. Im 2500 Meter hoch gelegenen und meist sonnenverwöhnten Skigebiet La Thuile im italienischen Aostatal ist eigentlich grenzenloses Ski fahren möglich. Zusammen mit dem französischen La Rosiere gehört das Gebiet mit 37 Liftanlagen und 150 Pistenkilometern zu den großen Skiarealen in den Alpen, die alle Schwierigkeitsgrade aufweisen.

Normalerweise kann man in La Thuile von Ende November bis weit in den Mai hinein die Pisten genießen, ohne dass Skikanonen ununterbrochen röhren.
Zwar wurde der erste Lift bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet, doch der Wintertourismus blühte erst in den vergangenen beiden Jahrzehnten richtig auf, weil die Liftanlagen erweitert und ein Viersterne-Hotel erbaut wurden. Die beiden Skigebiete La Thuile in Italien und La Rosiere in Frankreich entwickelten sich von Anfang an gemeinsam.

Skifahren | Kommentare deaktiviert

Mai 20th, 2008

Der Bernhardiner und andere Sennenhunde – fleißiger Helfer bei der Suche nach Verschütteten

Jedes Kind kennt die typische, liebenswürdige, platt gedrückte Nase der Bernhardiner. Als Retter in der Not- sogenannte Sennenhunde- sind sie weltberühmt. Bekannt wurden die Bernhardiner durch die Nutzung als Lawinenhund bei den Augustiner-Mönchen des Hospizes auf dem großen St. Bernhard in der Schweiz. Vor allem der Lawinenhund Barry soll über 40 Menschen das Leben gerettet haben. Heute ist der Bernhardiner aufgrund der Zuchtauslese für diese Aufgabe ungeeignet; er ist zu schwer und zu massig geworden. Abgelöst wurde er durch den Deutschen Schäferhund und in neuerer Zeit durch den belgischen Schäferhund. Hunde stellen bei der Lawinensuche jedoch weiterhin eine unverzichtbare Hilfe dar, da Lawinensonden und LVS-Geräte bisher nicht weit genug entwickelt sind. Heute ist der Bernhardiner ein Haus- und Begleithund.

Bernhardiner

Der Bernhardiner von heute ist nicht mehr zu den Leistungen fähig wie der Ur-Bernhardiner. Als Rettungshund ist er mittlerweile ungeeignet. Einhergehend mit dem Zuchtziel Größe und Masse und anderen züchterischen Übertreibungen können heutzutage gesundheitliche Probleme auftreten. Der Bernhardiner wird in der Regel bis zu 90 kg schwer. Neben dem Mastiff zählt der Bernhardiner zu den schwersten Hunderassen. Der Bernhardiner ist ein großer, kräftiger Hund. Trotz seiner imposanten Größe ist er jedoch sehr sensibel und hat einen zuverlässigen Charakter. Er ist sehr sanftmütig und liebevoll, sogar mit Fremden. Insgesamt ist er ein ausgeglichener, ruhiger Hund, welcher aber einen ausgeprägten Beschützerinstinkt besitzt. Sein “Dickkopf” ist arttypisch für diese Rasse.

Bereits sehr früh wurden im Kloster auf dem großen Sankt Bernhard Hunde gehalten, die die Mönche auf ihren Wegen begleiteten und ihnen sicher auch bei Schneestürmen in dieser unwirtlichen Umgebung die richtigen Pfade zeigten. Ihre angeborene Hilfsbereitschaft, ihre Instinkte und ihre Fähigkeit selbst unter schwierigsten Lebensbedingungen sich zu behaupten, prädestinierte sie, als Lawinenhunde eigenständig zu arbeiten.

Diese Aufgabe hat der heutige Bernhardiner nicht mehr. Moderne Technik verdrängte ihn aus diesem angestammten Bereich. Der Transport der Rettungshunde per Hubschrauber sorgte dafür, dass man lieber drei Hunde einer kleineren Rasse anstelle eines Bernhardiners mitnimmt. Die Fähigkeit zur Rettungsarbeit besitzt er aber immer noch.

Weitere sogenannte Sennenhunde, die bei der Bergrettung eingesetzt werden, sind der Entlebuch Sennenhund, der als guter und unbestechlicher Wachhund gilt. Dieser intelligente Hund lernt gern und schnell.
# Bewegung: Diese Hunde brauchen viel Auslauf und Beschäftigung. Sie eignen sich hervorragend für fast alle Hundesportarten und werden auch als Rettungshunde, Lawinenhunde und Fährtenhunde eingesetzt. Diese Hunde gelten als sehr ausdauernd und arbeitswillig. Sie lieben es, wenn sie gefordert werden.

Der wachsame Sennenhund

Bergwachten | Kommentare deaktiviert

Mai 14th, 2008

Der Mount Everest – Traum und Albtraum aller Bergsteiger zugleich

Der Mount Everest, auch Sagarmatha oder Chomolungma genannt, ist mit 8.850 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Berg der Erde im Khumbu-Himal in Nepal an der Grenze zu China (Autonomes Gebiet Tibet); der westliche und südöstliche seiner drei Gipfelgrate bilden die Grenze. Auf nepalesischer Seite ist er Teil des Sagarmatha-Nationalparks, der zum UNESCO-Welterbe gehört.
Durch die Kollision der indischen mit der eurasischen Erdplatten ist der Mount Everest wie der gesamte Himalaja entstanden- als Folge der sogenannten Plattentektonik. Benannt wurde der „Achttausender“ nach dem britischen Landvermesser Sir George Everest. Sein Verdienst war es, den nach ihm benannten Berg zwischen 1841 und 1852 als Erster als höchsten Berg der Welt zu identifizieren. Edmund Hillary und Tenzing Norgay gelang am 29. Mai 1953 die Erstbesteigung des sogenannten „dritten Pols“-neben dem Nord-und dem Südpol. Am 8. Mai 1978 bestiegen Reinhold Messner und Peter Habeler den Gipfel erstmals ohne zusätzlichen Sauerstoff. Auch gegenwärtig wird der Berg regelmäßig bestiegen.
Auf Nepali wird der Berg Sagarmatha („Stirn des Himmels“) und auf Tibetisch Jo mo klungs ma („Mutter des Universums“) genannt. Die in Europa übliche Transkription lautet Chomolungma.

Mount

Sir George Everest notierte 1841 die Lage des Berges. Everest war im Dienst der englischen Krone als Chef aller britischen Geometer tätig und erwarb sich mit der Landvermessung Indiens große Verdienste. Der heutige Name Mount Everest wurde 1865 zu Ehren von Everest von dessen Nachfolger ursprünglich als Zwischenlösung eingeführt. Im Jahr 2006 erreichten mehre hundert Menschen den Gipfel des Mount Everest-doch allein in jenem Jahr waren auch 7 Tote zu beklagen.

Hohe Gipfel | Kommentare deaktiviert